Germanys next Topmodel!

Letzte Woche fand das Finale von „Germanys next Topmodel 2015“ in der SAP Arena in Mannheim statt. Generell finde ich ja, dass die Show nicht das Gelbe vom Ei ist, dennoch konnte ich nicht ’nein‘ sagen als ich gefragt wurde ob ich beim Abbau mitarbeiten würde. Dieser sollte ursprünglich um 00.00 Uhr nach der Show beginnen. Doch schon wären der Anreise wurde nach einem kurzen Telefonat klar, dass sich der Abbau um einige Stunden verzögern wird. Bombendrohung!

Vor Ort angekommen war die Stimmung sehr angespannt: Polizei, SEK, aufgewühlte Ordner, Presse… Nach Absprache mit der Pressestelle und anderen Kollegen wurde klar, dass die Halle noch durchsucht werde musste und die Sprengstoffhunde noch im Gebäude waren – Sprengstoffhunde und Pyrotechnik – nicht gerade die beste Kombination. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine leere Drohung handelte und wir konnten um 3.00 Uhr endlich mit dem Abbau beginnen.

Die Projektleiter waren dabei angespannt, da der komplette Zeitplan kaputt war – alles musste nun schnellstmöglich abgebaut werden. Nach der Team-Einteilung hieß es dann ‚klotzen, nicht kleckern!‘. Dabei konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, ein paar kleine Schnappschüsse zu machen 😉

Beschallt wurde die Halle mit sechs LineArrays, die vor der Tribühne geflogen wurden. Zusätzlich wurden am Laufsteg entlang Nearfills eingesetzt und darüber, sowie über dem Sofa der Jury wurden weitere Lautsprecher geflogen. Für die Bässe sorgte ein Kardioitsetup von insgesammt acht SB28. Alle Lautsprecher waren von der Marke L Acoustics.

Im Rig der Lichttechniker konnte man viele B-Eye’s, Sharpys und LED Grids finden. Zudem natürlich noch die vier motorisierten 4,8m x 8m großen Video-Walls, die vor der Hauptbühne an einer Schiene montiert waren. Hinter der Hauptbühne wurde eine gigantische Matrix aus Blindern und Tourled’s erstellt.

Nach rund 7h Abbau kam die Ablösung durch die nächste Crew und wir konnten in den wohlverdienten Feierabend fahren. Ich dachte mir schon, dass es eine spannende Produktion wird, nur mit einer Bombendrohung hatte dann wohl doch niemand gerechnet. Dennoch war es eine lehrreiche Erfahrung – the Show must go on!

 

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